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Rota de Vinhos da Península de Setúbal/Costa Azul Largo de S. João 2950-248 Palmela Tel.:+351-21 233 4398 Fax:+351-21 233 4990 609 E-Mail www.cm-palmela.pt |
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Terras do Sado: DOCs Palmela und Setúbal |
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Auf der Halbinsel Setúbal sind zwei verschiedene DOC-Gebiete zusammengefasst: DOC Palmela für Rot- und Weißwein und die DOC Setúbal für die Süßweine der Region. Darüber hinaus gibt es auch einen Vinho Regional Terras do Sado.
Costa Azul, der Küstenstreifen der Halbinsel südlich von Lissabon ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Großstädter aus dem nahen Lissabon. Die Buchten bieten ideale Bedingungen zum Surfen, in die atemberaubende Landschaft hat man weitläufige Golfanlagen gebaut. Mit der Eröffnung der neuen und spektakulären Brücke über den Tejo – eine der längsten in Europa – hat sich ein Teil der Großstadt auf die Halbinsel ausgebreitet.
Eigentlich war die Halbinsel schon immer ein lebendiges Handelszentrum. Neben den Agrarprodukten des Gebietes wurde hier vor allem Salz gewonnen, das man für die Konservierung von Fisch benutzte, der hier frisch aus dem Meer kam. Und noch bevor der Weinbau hier Einzug hielt, beherrschten Olivenhaine die Szenerie. |
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Die Tradition und der gute Ruf der Halbinsel Setúbal basiert auf der Tradition des Moscatel, einem Dessertwein aus Muskat-Trauben. Moscatel de Setúbal gilt als der große Klassiker der Region und ist berühmt für seine Bernsteinfarbe, das intensive vielschichtige Aroma von Zitrus- und Trockenfrüchten, von Honig und gerösteten Nüssen.
Das Herstellungsverfahren von Moscatel de Setúbal ist vergleichbar mit dem anderer Dessertweine, die Trauben müssen den Qualitätsbestimmungen zufolge jedoch aus der Region kommen. Die Gärung wird mit hochprozentigem Alkohol gestoppt und die süße, oft bis zu 19 % Vol. starke Maische ruht mehrere Monate, teilweise auch bis zu einem Jahr, damit sich Aromen und Extraktstoffe aus der Beerenhaut lösen. Bevor der gehaltvolle süße Wein in die Flasche gefüllt wird, verbringt er drei bis vier Jahre in großen Eichen- oder Mahagonifässern. Nur kleine Mengen werden weiterhin im Fass gelagert und haben sich nach zwanzig Jahren zu einem dickflüssigen dunklen Nektar reduziert, der dann verführerisch nach den Karamellaromen von Crème Brûlée duftet. |
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| Neben Moscatel wird auch eine beachtliche Menge an Rotweinen erzeugt, überwiegend aus der Castelão-Traube, die hier im sandigen Grund der Halbinsel überraschend gut Fuß gefasst hat. Die Weine fallen eher fruchtig aus, typischerweise mit Noten von roten Johannisbeeren und Himbeeren und verfügen auch über ein gutes Alterungspotenzial. Weißweine spielen hier eine eher untergeordnete Rolle. Auf die Entwicklung der Weinwirtschaft der Region haben vor allem zwei Unternehmen einen enormen Einfluss ausgeübt– José Maria da Fonseca und Bacalhôa-Vinhos de Portugal (ehemals JP Vinhos), die anerkannte Weine in verschiedenen Preisklassen anbieten. Daneben gibt es zwei Genossenschaften und eine Reihe kleinerer Betriebe, die sich in den vergangenen Jahren mit herausragenden Weinen einen Namen gemacht haben. |
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Unter dem Namen Peninsula de Setúbal sind zwei DOC-Regionen, Palmela (für Rot- und Weißweine) und Setúbal (für Süßweine) zusammengefasst. Für Vinho Regional wurde der Name Terras do Sado eingeführt. Insgesamt sind etwa 10.000 Hektar mit Wein bestockt. Die Produktion 2004 belief sich auf 382.000 Hektoliter. Das entspricht einem Anteil von 5,3 % der gesamten Weinproduktion des Landes.
Empfohlene rote Rebsorten: Weine der DOC Palmela müssen zu 67 % aus der Rebsorte Castelão vinifiziert werden. Für den übrigen Anteil sind Alfrocheiro Preto, Bastardo, Cabernet Sauvignon oder Trincadeira erlaubt.
Empfohlene weiße Rebsorten: Arinto, Fernão Pires, Moscatel de Bago Miúdo, Moscatel de Setúbal, Moscatel Roxo, Rabo de Ovelha, Siria, Tamarez und Vital
Für Weine der DOC Setúbal sind nur Moscatel de Setúbal (auch bekannt als Muscat d’Anelandrie) oder Moscatel Roxo erlaubt. |
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