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Die Salzgärten von Tavira und Castro Marim |
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MARISOL Meersalz kommt aus den traditionellen Salzgärten Südportugals, die sich die Küstenlinie der Ost-Algarve entlangziehen, eingebettet in die Naturparks Ria Formosa und Sapal do Castro Marim. Diese kleinen Meeressalinen sind oft seit Generationen in Familienbesitz. Ihre Anlage folgt der 2000-jährigen Tradition der Salzgewinnung an der Algarve und in vielen Salinen sind noch heute Überreste historischer Gezeitenmühlen und Jahrhunderte lang genutzter Salzgewinnungsbecken zu entdecken.
Der Flächenbedarf für die traditionelle Salinenbewirtschaftung von Hand ist enorm: Nur etwa ein Zehntel des gesamten Salinenareals dient als Kristallisationsfläche, der Rest verteilt sich auf Vorkonzentrationsbecken und Zu- und Ableitungskanäle.
Die kompakten Tonböden der Salinen erlauben exaktes Anlegen und Abernten der Kristallisationsflächen. Nach der Winterpause, die der Instandhaltung und Reparatur der Salzbecken gewidmet ist, wird die Saline je nach Wetterlage zwischen Ende April und Mitte Mai zum ersten Mal wieder geflutet.Das Meerwasser gelangt zunächst in Vorkonzentrationsbecken. Wenn es durch Verdunstung eine Salzkonzentration von 150 bis 180 Gramm pro Liter aufweist, wird es in zahlreiche kleine, einzeln eingedeichte Erntebecken geleitet. Hier beginnt dann bei etwa 250 bis 280 Gramm pro Liter die Kristallisation. Das entstandene Salz setzt sich ab und wird von Hand geerntet. Nach jeder Ernte wird frische Sole in die Becken eingeleitet, um den Prozess von neuem zu starten. Dieser Vorgang wiederholt sich bis Ende September, wenn die ersten Herbstregen die Saison beenden. Im Winter ruht der Salinenbetrieb und Regenwasser bedeckt die Produktionsflächen, bis der Erntezyklus mit der Säuberung der Becken im Frühling von neuem beginnt. |
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| Eine hölzerne Schleuse steuert die Solezufuhr |
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| Wenn Sie mehr über die aufwendige Handarbeit der traditionellen Salzernte an der Algarve erfahren wollen, folgen Sie uns zu einer kleinen virtuellen Tour: |
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